Abfalltransport Vereinigtes Königreich
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Das Vereinigte Königreich nach dem Brexit: Wie hat sich der Abfalltransport verändert?

Der Brexit wird Anfang 2020 Realität. Pm Vereinigten Königreich haben sich für viele Branchen erhebliche Veränderungen ergeben, darunter auch für die Abfalltransportbranche. In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, wie sich regulatorische Änderungen und neue Herausforderungen auf die Art und Weise ausgewirkt haben, wie das Vereinigte Königreich mit Abfällen umgeht - von der Genehmigung bis zu den Grenzverfahren.

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Historischer und rechtlicher Kontext

Vor BrexitDie Verordnungen der Europäischen Union hatten einen entscheidenden Einfluss auf die Abfallwirtschaft im Vereinigten Königreich. Ein Schlüsselelement war die Abfallrichtlinie (2008/98/EG). Sie förderte eine Abfallhierarchie mit den Schwerpunkten Abfallvermeidung, Vorbereitung zur Wiederverwendung, Recycling, andere Verwertungsverfahren und schließlich Entsorgung.

Nach dem Brexit musste das Vereinigte Königreich seinen Ansatz für die Regulierung von Unternehmen neu definieren. Transport von Abfällen. Neue Rechtsvorschriften wie das Verbot der Verbringung von Kunststoffabfällen in Nicht-OECD-Länder, das 2021 in Kraft tritt, machen es erforderlich, dass Unternehmen Sondergenehmigungen für die Ausfuhr von Abfällen einholen, was den bürokratischen Aufwand und die Kosten erhöht. Eine solche Genehmigung ist jedoch nur die halbe Miete. Sie müssen noch ein Unternehmen finden, das die Abfälle in das vorgesehene Land innerhalb oder außerhalb Europas transportiert. Und nur ein Transportunternehmen mit Abfalltransportgenehmigung eine solche Aufgabe übernehmen kann.

Neue Herausforderungen für die Verbringung von Abfällen

Zölle und Tarife auf Abfallverbringungen sind zu einer der größten Herausforderungen geworden. So können die Zölle auf die Ausfuhr von Metallabfällen bis zu 10% des Ausfuhrwertes erreichen. Dies erhöht leider die Betriebskosten für britische Unternehmen erheblich.

Auch Änderungen der Grenzverfahren haben die Effizienz von Abfallverbringungen erheblich beeinträchtigt. Die Einführung zusätzlicher Kontrollen und Unterlagen für Lkw, die die Grenze aus der EU überqueren, hat zu Verzögerungen und weiter steigenden Kosten geführt.

Die Antwort der Abfallwirtschaft auf den Brexit

Zweifellos haben sich die Unternehmen der Abfallwirtschaft schnell an die neue Realität angepasst. Einige haben sogar in technologische Innovationen investiert, z. B. in fortschrittliche Abfallsortiersysteme, die die Menge der zu exportierenden Abfälle minimieren. Andere Unternehmen haben sich auf die Entwicklung lokaler Recyclingmärkte konzentriert, um die Abhängigkeit vom Export zu verringern.

Auswirkungen auf Nachhaltigkeit und Ökologie

Der Brexit könnte sich auf die Nachhaltigkeitsverpflichtungen des Vereinigten Königreichs ausgewirkt haben. Der Austritt aus der EU bedeutete mehr Freiheit bei der Gestaltung der eigenen Vorschriften. Es gab jedoch Bedenken, dass dies zu niedrigeren Umweltstandards führen könnte. Dennoch könnte eine Verstärkung der lokalen Recyclingbemühungen dazu beitragen, dass das Vereinigte Königreich seine Umweltfreundlichkeit beibehält und sogar verbessert. Allerdings müssen wir die Auswirkungen dieser Maßnahmen noch abwarten.

Abfalltransport im Vereinigten Königreich nach dem Brexit vor neuen Herausforderungen, aber auch vor Chancen für Innovationen und die Entwicklung von Binnenmärkten. Die Anpassung an neue Vorschriften und die Steigerung der Effizienz lokaler Recyclingbetriebe werden für das künftige Wachstum der Branche entscheidend sein.

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